Online-Casino Geld zurück – so holen Sie Ihre Casino-Verluste zurück

Online-Casinos waren bis vor wenigen Jahren grundsätzlich illegal (mögliche Ausnahme Schleswig-Holstein) - viele sind es heute noch! 

Sie haben in einem Online-Casino Geld verloren und möchten Ihre Verluste zurückfordern? HAHN Rechtsanwälte unterstützt Spieler bei der Prüfung und Durchsetzung möglicher Ansprüche gegen Online-Casinos.

Online Glücksspiel

Kann ich meine Casino-Verluste zurückfordern?

Wenn das Online-Casino zum Zeitpunkt des Spiels keine gültige Lizenz für das in Deutschland angebotene Glücksspiel hatte, können Spieler ihre Verluste unter Umständen zurückfordern. Entscheidend ist, ob für die konkret genutzte Spielart eine entsprechende Erlaubnis vorlag. Das kann zum Beispiel virtuelle Automatenspiele (Slots) oder Online-Casinospiele wie Roulette und Blackjack betreffen. Fehlte die erforderliche Erlaubnis, können die getätigten Spieleinsätze rechtlich unwirksam sein. In diesem Fall können grundsätzlich Ansprüche auf Rückzahlung der verlorenen Einsätze bestehen.

Aktuelle Rechtsprechung 2026:

Der EuGH hat mit Urteil vom 16. April 2026 im Verfahren C-440/23 klargestellt, dass das Unionsrecht einer Rückforderung verlorener Einsätze aus unerlaubtem Online-Glücksspiel grundsätzlich nicht entgegensteht.

Der BGH hat am 17. September 2026 im Leitentscheidungsverfahren I ZR 216/25 über die Rückforderung von Verlusten aus Online-Glücksspielen verhandelt. Dabei hat der BGH seine bisherige Rechtsprechung zur Rückforderung von Glücksspielverlusten bei fehlender erforderlicher deutscher Erlaubnis bestätigt. Die Urteilsverkündung ist für den 28. Januar 2027 terminiert.

Casino-Verluste zurückfordern in 3 Schritten

Erst seit April 2022 vergibt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder Lizenzen für virtuelle Automatenspiele (Slots). Online-Casinospiele wie Roulette sind dagegen nur mit einer entsprechenden Erlaubnis des jeweiligen Bundeslandes legal. Besaß ein Online-Casino für die angebotene Glücksspielart keine erforderliche deutsche Erlaubnis, kann für Spieler ein Anspruch auf Erstattung ihrer Verluste bestehen.

1. Wie viel Geld haben Sie verloren?

Um herauszufinden, wie hoch Ihre Verluste genau sind, fordern Sie mit Hilfe unseres kostenfreien Musterbriefs eine DSGVO-Auskunft von Ihren Anbietern an. Diese müssen Ihnen dann eine Transaktionsliste mit allen Ein- und Auszahlungen zusenden.

2. Kostenfreie Erstberatung anfordern

In einem persönlichen Gespräch erklären wir Ihnen alle Schritte des Verfahrens. Darüber hinaus erläutern wir Ihnen, welche Angebote zur Prozesskostenfinanzierung in Ihrem Fall zur Verfügung stehen.

3. Prozesskostenfinanzierung oder selbst zahlen?

Wenn Sie gegen ein Online-Casino vorgehen möchten, können Sie die Kosten der Klage selbst übernehmen oder mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammenarbeiten. Wir informieren Sie selbstverständlich über jeden Schritt.

Kostenfreier DSGVO-Musterbrief

Sie können auch selbst - ohne anwaltliche Hilfe - den Anbieter kontaktieren und Ihr Geld zurückverlangen. Erfahrungsgemäß wird das jedoch keinen Erfolg haben. Online-Casinos reagieren in der Regel erst, wenn ein Anwalt hinzugeschaltet wurde. Nutzen Sie unseren kostenfreien Musterbrief, um zunächst herauszufinden, wie hoch Ihre einklagbaren Online-Casino-Verluste genau sind.

Musterbrief für die DSGVO-Auskunft

Musterbrief DSGVO Auskunft herunterladen (PDF)
Musterbrief DSGVO Auskunft herunterladen (Doc-Datei, Word 97 bis 2003)
Musterbrief DSGVO Auskunft herunterladen (Docx-Datei, ab 2003)

Sobald Sie die Transaktionsliste erhalten haben, können Sie diese hier einreichen:

Der rechtliche Hintergrund des Herausgabeanspruchs ist § 812 BGB.

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 812 Herausgabeanspruch

(1) Wer durch die Leistung eines anderen oder in sonstiger Weise auf dessen Kosten etwas ohne rechtlichen Grund erlangt, ist ihm zur Herausgabe verpflichtet. Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn der rechtliche Grund später wegfällt oder der mit einer Leistung nach dem Inhalt des Rechtsgeschäfts bezweckte Erfolg nicht eintritt.

(2) Als Leistung gilt auch die durch Vertrag erfolgte Anerkennung des Bestehens oder des Nichtbestehens eines Schuldverhältnisses.

Chancen und Risiken einer Casino-Klage

Wie hoch sind die Erfolgschancen einer Online-Casino Klage 2026?

Die Erfolgsaussichten können bei fehlender erforderlicher deutscher Erlaubnis gut sein. Ob ein Rückforderungsanspruch besteht und wie hoch dieser ist, hängt jedoch von den Umständen des jeweiligen Falls ab. Landes- und Oberlandesgerichte haben in zahlreichen Verfahren zugunsten der Spieler entschieden und Online-Casinos zur Erstattung von Verlusten verurteilt. Im April 2026 bestätigte auch der EuGH mit seinem Urteil C-440/23 die Möglichkeit, Ansprüche von Spielern auf Rückzahlung ihrer Verluste geltend zu machen.

Spieler sollten mit einer Klage dennoch nicht zu lange warten. Die Verjährung kann durch gerichtliche Maßnahmen gehemmt werden. Sichern Sie sich deshalb jetzt möglich Ansprüche und lassen Sie Ihren Rückforderungsanspruch prüfen.

Welche Risiken bestehen bei einer Klage gegen ein Online-Casino?

HAHN Rechtsanwälte arbeitet mit Prozesskostenfinanzierern zusammen. Dadurch können Spieler ihre Ansprüche ohne eigenes Kostenrisiko gerichtlich durchsetzen. Im Fall einer Niederlage übernimmt der Prozesskostenfinanzierer die vereinbarten Kosten, darunter Gerichtskosten sowie die eigenen Anwaltskosten und gegebenenfalls die erstattungsfähigen Kosten der Gegenseite.

Kommt es zu einer erfolgreichen Durchsetzung der Ansprüche, erhält der Prozesskostenfinanzierer eine vereinbarte Provision. Diese wird erst fällig, wenn der Spieler seine Erstattung tatsächlich vom Anbieter erhalten hat. Das finanzielle Risiko einer Klage ist für den Spieler dadurch deutlich reduziert.

Kosten einer Casino-Klage und notwendige Dokumente

Was kostet ein Anwalt für die Rückforderung von Casino-Verlusten?

Da HAHN Rechtsanwälte bei der Rückforderung von Casino-Verlusten mit Prozesskostenfinanzierern zusammenarbeitet, entstehen dem Spieler bei Einreichung einer Klage keine eigenen Kosten. Der Prozesskostenfinanzierer übernimmt die Anwalts- und Gerichtskosten sowie im Falle einer Niederlage auch die Kosten der Gegenseite.

Endet das Verfahren erfolgreich, erhält der Prozesskostenfinanzierer eine vereinbarte Provision. Der Spieler muss dabei nicht in Vorleistung gehen. Die Provision wird erst fällig, wenn der Spieler seine Erstattung tatsächlich vom Anbieter erhalten hat.

Welche Dokumente brauche ich für eine Casino-Rückforderung?

Das wichtigste Dokument für die Rückforderung von Casino-Verlusten ist die Transaktionsliste des jeweiligen Anbieters. Diese können Sie im Rahmen einer DSGVO-Anfrage anfordern. Hierfür können Sie gerne unseren Musterbrief nutzen.

Wir werten die Transaktionsliste für Sie aus und prüfen, wie hoch Ihre möglichen Rückforderungsansprüche sind. Dabei kommt es unter anderem auf die Ein- und Auszahlungen, den Spielzeitraum, die Spielart und den Ort des Spielens an. So muss beispielsweise geprüft werden, ob Sie auch aus dem Ausland gespielt haben.

Online-Casino Geld zurück: Urteile

Zahlreiche Landes- und auch Oberlandesgerichte bestätigen, dass Spieler Online-Casino-Verluste zurückfordern können. Auch der Bundesgerichtshof und der Europäische Gerichtshof beschäftigen sich bereits mit der Thematik. HAHN Rechtsanwälte konnte bereits zahlreiche Urteile zur Thematik Rückforderung von Casinoverlusten erstreiten. Im Folgenden ein Auszug unserer Erfolge.

Auf unserer BGH-Casino Seite berichten wir ausführlich über das Leitentscheidungsverfahren I ZR 216/25, zu dem am 17. September 2026 die mündliche Verhandlung stattfand: Online-Casino BGH

Über aktuelle Verfahren zur Rückforderung von Online-Casino und Online-Sportwetten-Verlusten an EuGH informieren wir auf unserer Übersichtsseite: Online-Casino und Online-Sportwetten am EuGH

Das Landgericht Hamburg verurteilt das N1 Casino zur Erstattung von Verlusten aus Online-Glücksspielen in Höhe von rund 18.000 Euro.

Zum Urteil

Das Landgericht Stendal verurteilt Wildz zur Erstattung von Verlusten aus Online-Glücksspielen in Höhe von fast 8.000 Euro.

Zum Urteil

Ein Spieler verlor im Online-Casino von Sunmaker rund 22.000 Euro. Das Landgericht Halle verurteilte den Anbieter zur Erstattung der Verluste.

Zum Urteil

Das Oberlandesgericht Stuttgart spricht einem Spieler rund 10.000 Euro zu, die dieser bei Glücksspielen in den Online-Casinos von Wildz und Caxino verloren hatte.

Zum Urteil

Ein Spieler bekommt vom OLG Stuttgart über 24.000 Euro zugesprochen, die er bei Glücksspielen in den Online-Casinos von Wildz und Caxino verloren hatte.

Zum Urteil

Mr Green wird vom Landgericht Augsburg dazu verurteilt, einem Spieler Glücksspielverluste in Höhe von rund 6.000 Euro zu erstatten.

Zum Urteil

Auswahl von Online-Casinos

Von diesen - und anderen - Online-Casinos können Sie Verluste zurückerhalten.

Mr Green Geld zurück - Jetzt Verluste zurückholen!

Das Glücksspielangebot von Mr Green ist erst seit dem 20.03.2023 deutschlandweit legal. HAHN Rechtsanwälte unterstützt Spieler dabei, zuvor erlittene Verluste von Mr Green zurückzufordern.

Wie kann ich mein Geld von Mr Green zurück bekommen?
N1 Casino: So können Sie Ihr Geld zurück holen!

Das N1 Casino verfügt bis heute über keine gültige Lizenz in Deutschland! HAHN Rechtsanwälte unterstützt Spieler dabei, Verluste die im N1 Casino gemacht wurden, zurückzufordern.

Welche Verluste kann ich zurückbekommen?
Platincasino Geld zurück - holen Sie Ihre Verluste zurück!

Platincasino hat bis heute keine in Deutschland gültige Lizenz für sein Angebot. HAHN Rechtsanwälte kann Sie dabei unterstützten, Verluste von Platincasino zurückzufordern.

Wie kann ich mein Geld von Platincasino zurückholen?
Geld zurück von Stake7: So holen Sie Ihre Verluste zurück!

Das Stake7 Online-Casino hat bis heute keine gültige Lizenz für Deutschland. Das Angebot ist illegal - HAHN Rechtsanwälte unterstützt Spieler dabei, ihr Geld zurückzufordern.

Warum kann ich mein Geld von Stake7 zurück bekommen?

Online-Casinos mit Lizenz für Deutschland

GGL vergibt Lizenzen

Seit April 2022 vergibt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) Lizenzen für virtuelle Automatenspiele. Der erste Anbieter, der eine solche Lizenz erhielt war die DGGS Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel mbH mit ihren Online-Casinos JackpotPiraten und BingBong. Die White List der GGL, die alle Anbieter mit Lizenz enthält, wird regelmäßig aktualisiert. Für den Bereich virtuelle Automatenspiele enthält sie mittlerweile rund 40 Anbieter mit weit über 100 Webseiten.

Für tatsächliche Online-Casinos (die zum Beispiel Roulette oder BlackJack anbieten) kann die GGL keine Lizenz vergeben, hier sind die Länder zuständig. Im Januar 2024 wurde die erste Lizenz für den Bereich Online-Casinospiele erteilt und zwar durch das Bundesland Bayern der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung mit ihrer Website spielbanken-bayern-online.de. Auch in Schleswig-Holstein gibt es inzwischen einige wenige legale Online-Casinos.

Ausführliche Informationen zur gesetzlichen Lage bei Online-Casinos finden Sie hier:

https://hahn-rechtsanwaelte.de/gluecksspielrecht/online-gluecksspiel/online-casino-gesetz

Viele bekannte Online-Casinos nach wie vor illegal

Sehr viele weitere Online-Casinos sind jedoch nach wie vor illegal, da sie bisher keine Lizenz erhalten haben! Dazu gehören unter anderem bekannte Namen wie

Ob und unter welchen Voraussetzungen ein Rückforderungsanspruch besteht, hängt insbesondere davon ab, ob für die konkret angebotene Glücksspielart im maßgeblichen Zeitraum die erforderliche deutsche Erlaubnis vorlag. Die rechtlichen Voraussetzungen sind im Einzelfall zu prüfen.

Auswahl einiger legaler Anbieter von virtuellen Automatenspielen

AnbieterDatum der Lizenzvergabe
Mr Green20.03.2023
Merkurslots03.11.2023
JackpotPiraten27.04.2022
Lasmegas13.10.2022
LeoVegas27.02.2023
Wunderino24.11.2024
Sunmaker04.05.2023
Casumo03.07.2024
Lapalingo27.12.2022
Wildz15.09.2022
Happybet08.05.2023

Die aktuelle White List der GGL finden Sie hier.

Wie viel Geld kann ich vom Online-Casino zurückfordern?

Beispielrechnung eines Glücksspiel-Falls:

Der Spieler spielt seit dem 01.09.2007 bei einem Glücksspiel-Anbieter. Der Anbieter erhielt erst am 20.03.2023 eine Lizenz für sein Slot-Angebot (virtuelle Automatenspiele). Insgesamt hat der Spieler bei dem Anbieter 80.000 Euro eingezahlt und 40.000 Euro ausgezahlt bekommen.

  1. Transaktionen, die älter als 10 Jahre sind, sind verjährt:
    • Unabhängig davon, seit wann der Spieler das Angebot nutzt, verjähren alle Transaktionen bis einschließlich 09.08.2016 (bei einer Prüfung am 10.08.2026). Transaktionen nach diesem Datum bleiben relevant, sofern sie nicht von der Lizenzerteilung ausgeschlossen sind.
  2. Transaktionen nach der Lizenzerteilung (20.03.2023):
    • Verluste nach diesem Datum können nicht zurückgefordert werden.
  3. Berechnung des rückerstattungsfähigen Betrags:
    • Einzahlungen und Auszahlungen zwischen dem 10.08.2016 und dem 20.03.2023 (dem Zeitraum der Relevanz) werden berücksichtigt.

In den letzten 10 Jahren und vor Lizenzerteilung am 20.03.2023 hat der Spieler 60.000 Euro eingezahlt. Gleichzeitig ließ er sich in diesem Zeitraum 30.000 Euro auszahlen. 

Der rückerstattungsfähige Betrag ergibt sich aus der Differenz zwischen den Ein- und Auszahlungen: 60.000 Euro Einzahlungen – 30.000 Euro Auszahlungen = 30.000 Euro.

Was sind virtuelle Automatenspiele?

Definition laut Glücksspielstaatsvertrag:

"Virtuelle Automatenspiele sind im Internet angebotene Nachbildungen terrestrischer Automatenspiele. "

Damit sind sogenannte Slots gemeint, wie zum Beispiel Book of Dead oder Eye of Horus.

Für Online-Casinospiele, wie Roulette, Blackjack oder Baccarat heißt es:

"Online-Casinospiele sind virtuelle Nachbildungen von Bankhalterspielen und Live-Übertragungen eines terrestrisch durchgeführten Bankhalterspiels mit Teilnahmemöglichkeit über das Internet."

Wer trägt die Kosten in einem Verfahren gegen ein Online-Casino?

Rechtsanwälte und Kanzleien müssen sich an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) halten. Dieses dient der Transparenz und Vereinheitlichung der Vergütung im Rechtswesen. Zudem sorgt es dafür, dass Mandanten wissen, welche Kosten auf sie zukommen können. Anwälte dürfen in gerichtlichen Verfahren nicht weniger als die gesetzlichen RVG-Gebühren abrechnen. Diese Mindestgebühr ist zwingend vorgeschrieben und kann nicht durch eine Honorarvereinbarung unterschritten werden (§ 49b Abs. 1 BRAO).
 

In einem Verfahren gegen ein Online-Casino haben Sie die Wahl: Sie können mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammenarbeiten oder auf eigene Kosten klagen.

Was sind die Vorteile der Prozesskostenfinanzierung?

Der große Vorteil einer Zusammenarbeit mit einem Prozesskostenfinanzierer ist, dass dieser sämtliche anfallenden Kosten eines Gerichtsverfahrens übernimmt. Dazu gehören unter anderem die Anwaltshonorare, Gerichtskosten und im Falle einer Niederlage auch die Kosten der Gegenseite. Für den Kläger bedeutet dies, dass er somit bei einem Misserfolg kein finanzielles Risiko trägt. Im Erfolgsfall erhält der PKF eine erfolgsabhängige Provision in Höhe von 30–40 %. Diese wird jedoch erst nach der tatsächlichen Auszahlung an den Kläger fällig. 

 

Auf einen Blick:

  • Keine Kosten oder finanzieller Druck
  • PKF übernimmt Vollstreckung
  • Verhandlungsposition ist stärker
  • Über alle Instanzen abgesichert

Warum sollte ich auf eigene Kosten klagen?

Der Vorteil, auf eigene Kosten zu klagen, liegt natürlich in erster Linie darin, dass keine erfolgsabhängige Provision an einen Prozesskostenfinanzierer gezahlt werden muss. Rechtsschutzversicherungen sind in Glücksspiel-Fällen jedoch nicht eintrittspflichtig. Neben den Kosten müssen Kläger daher auch die gegebenenfalls anfallenden Kosten einer Vollstreckung selbst tragen. Ein rechtskräftiges Urteil kann jedoch bis zu 30 Jahre lang vollstreckt werden. Der Rückerstattungsbetrag wird zudem mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz verzinst.

 

Auf einen Blick:

  • Keine 30 bis 40% abgeben
  • Gleiche Entscheidungsmöglichkeiten, wie mit einem PKF
  • Individuelles Vergleichsangebot
  • Verjährung erst nach 30 Jahren

Warum HAHN Rechtsanwälte?

HAHN Rechtsanwälte verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bank- und Kapitalmarktrecht und im Verbraucherschutz. Die Rückforderung von Verlusten aus unerlaubtem Online-Glücksspiel gehört dabei seit Jahren zu unseren Schwerpunkten.

Unsere Erfahrung zeigt sich auch in zahlreichen erfolgreichen Verfahren gegen Anbieter wie Tipico, PokerStars und Bwin. Wir kennen die rechtlichen Besonderheiten bei der Rückforderung von Glücksspielverlusten und prüfen jeden Fall anhand des konkreten Spielzeitraums, der genutzten Spielart und der vorliegenden Transaktionsdaten.

So können wir einschätzen, ob und in welcher Höhe für Sie ein Rückforderungsanspruch bestehen kann.

Häufige Fragen zur Rückforderung von Online-Casino-Verlusten

Wie funktioniert die Rückforderung von Casino-Verlusten?

Online-Glücksspiel darf in Deutschland grundsätzlich nur angeboten werden, wenn der Anbieter für die jeweilige Glücksspielart über die erforderliche deutsche Erlaubnis verfügt. Fehlt diese Erlaubnis, können Spieler grundsätzlich Rückforderungsansprüche gegen den Anbieter haben.

Bei der Berechnung wird berücksichtigt, wann gespielt wurde und ob für die jeweilige Glücksspielart zu diesem Zeitpunkt bereits eine deutsche Lizenz vorlag. Maßgeblich für die Höhe der möglichen Rückforderung sind die Ein- und Auszahlungen innerhalb des relevanten Zeitraums. Aus der Differenz ergibt sich der tatsächlich erlittene Verlust.

Wie lange kann ich Casino-Verluste zurückfordern?

Das lässt sich nicht pauschal mit einer bestimmten Jahreszahl beantworten.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine kenntnisunabhängige zehnjährige Verjährungsfrist relevant sein; daneben können weitere Verjährungsregeln eine Rolle spielen.

Ob Ansprüche im Einzelfall tatsächlich verjährt sind, hängt von den konkreten Umständen ab und muss individuell geprüft werden.

Welche Casino-Verluste kann ich zurückfordern?

Der Begriff „Online-Casino“ wird im Alltag häufig für unterschiedliche Glücksspielangebote verwendet. Rechtlich wird unter anderem zwischen Online-Casinospielen wie Roulette oder Blackjack und virtuellen Automatenspielen wie Slots unterschieden. Beide Glücksspielarten sind rechtlich getrennt zu betrachten.

Auch Verluste aus Online-Poker oder Online-Sportwetten können grundsätzlich Gegenstand von Rückforderungsansprüchen sein, wenn im maßgeblichen Zeitraum die erforderliche Erlaubnis für die jeweilige Glücksspielart fehlte. Entscheidend sind daher unter anderem der Anbieter, der Spielzeitraum und die konkret genutzte Glücksspielart.

Kann ich Verluste aus mehreren Online-Casinos zurückfordern?

Ja. Wenn Sie bei mehreren Anbietern Verluste erlitten haben, können grundsätzlich gegenüber mehreren Anbietern Ansprüche bestehen. Für jeden Anbieter werden die Ansprüche jedoch separat geprüft.

Dafür benötigen Sie möglichst die jeweiligen Transaktionsdaten. Anhand dieser Daten lässt sich unter anderem ermitteln, wie hoch die Ein- und Auszahlungen waren und in welchem Zeitraum und bei welcher Glücksspielart gespielt wurde.

Wie bekomme ich meine Transaktionsliste vom Online-Casino?

Sie können beim jeweiligen Anbieter eine Auskunft nach Art. 15 DSGVO über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten verlangen. Dazu gehören je nach Umfang und Art der gespeicherten Daten auch Informationen zu Ihren Spielaktivitäten und Transaktionen.

Für Ihre Anfrage können Sie gerne unseren kostenfreien Musterbrief verwenden.

Wie viel Geld kann ich von einem Online-Casino zurückfordern?

Um die mögliche Höhe Ihrer Rückforderung zu ermitteln, werten wir Ihre Transaktionsdaten aus. Dabei prüfen wir insbesondere Einzahlungen und Auszahlungen, den Spielzeitraum, die Glücksspielart und den Ort des Spielens.

Für den relevanten Zeitraum werden die Einzahlungen den Auszahlungen gegenübergestellt. So lässt sich ermitteln, wie hoch der tatsächlich erlittene Verlust und damit der mögliche Rückforderungsbetrag ist.

Ob und in welcher Höhe ein Anspruch besteht, hängt von den Umständen des jeweiligen Falls ab.

Was kostet die Rückforderung von Casino-Verlusten?

HAHN Rechtsanwälte arbeitet bei der Durchsetzung von Ansprüchen mit Prozesskostenfinanzierern zusammen. Soweit die Voraussetzungen für eine Finanzierung vorliegen, übernimmt der Prozesskostenfinanzierer die vereinbarten Kosten des Verfahrens. Im Falle einer Niederlage werden auch die Kosten übernommen, die nach den Finanzierungsbedingungen vom Finanzierer getragen werden.

Im Erfolgsfall erhält der Prozesskostenfinanzierer eine vereinbarte Provision. Diese müssen Sie nicht vorfinanzieren. Die Provision wird erst fällig, wenn Sie Ihre Erstattung vom Anbieter erhalten haben.

Weitere Informationen zu den Kosten

Brauche ich einen Anwalt, um Casino-Verluste zurückzufordern?

Sie können zunächst selbst eine Auskunft über Ihre gespeicherten Daten beim Anbieter anfordern und Ihre Ansprüche auch außergerichtlich geltend machen. Ob und in welcher Höhe tatsächlich ein Rückforderungsanspruch besteht, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab.

Insbesondere der Spielzeitraum, die konkrete Glücksspielart, die Erlaubnissituation des Anbieters und die vorliegenden Transaktionsdaten sollten geprüft werden. Eine anwaltliche Prüfung kann deshalb sinnvoll sein, bevor weitere Schritte eingeleitet werden.

Wie finde ich einen Anwalt für die Rückforderung von Online-Casino-Verlusten?

HAHN Rechtsanwälte unterstützt Spieler bundesweit bei der Rückforderung von Casino-Verlusten. Unsere Kanzlei verfügt über Standorte in Hamburg, Bremen, Stuttgart und München.